Abschiedsgedichte - die richtigen Worte beim Abschied mit einem Gedicht

Abschied nehmen fällt den meisten von uns sehr schwer, selbst wenn der Abschied nicht für immer ist. In einem Abschiedsgedicht lassen sich alle Gedanken und Emotionen in Worte fassen, die uns bei einer Trennung überkommen.

Abschiedsgedichte können vielfältige Formen annehmen. Sie bieten zum einen die Möglichkeit, das Vergangene Revue passieren zu lassen. Zum anderen ermöglichen sie es, hoffnungsvoll die Zukunft ins Auge zu fassen. 

Abschiedsgedichte können ebenso gefühlvoll wie Liebesgedichte sein, so traurig wie ein Trauergedicht, aber auch genauso lustig und humorvoll wie ein Gedicht über die Freundschaft oder Erlebnisse zwischen den Abschied Nehmenden. Maßgeblich für den Ton des Abschiedsgedichtes sind immer die Umstände, die den Abschied begleiten.

Jeder Abschied birgt einen Neuanfang

Anlässe für Abschiedsgedichte können beispielsweise der Abschied von einem Menschen, der auf Reisen geht, oder von jemandem, der in eine andere Stadt umzieht, sein. Da gibt es den Abschied von einem alten Arbeitgeber oder die Verabschiedung in den Ruhestand. Auch der Abschied von der Schulzeit kann mit einem Abschiedsgedicht umrahmt werden, ebenso der Abschied von Freunden oder entfernt lebenden Verwandten, die nach dem glücklichen Beisammensein wieder nach Hause fahren.

Darüber hinaus kann auch der Abschied von einem Lebensabschnitt als Thema für ein Abschiedsgedicht dienen. Beliebt sind zum Beispiel Gedichte zum Abschied von der Kindheit, zum Eintritt in das Berufsleben oder tröstende Gedichte für einen frisch geschiedenen Menschen.

Abschiedsgedichte ermöglichen den Ausdruck der mit all diesen Abschieden zusammenhängenden Emotionen. Die Traurigkeit über das Gehen eines Menschen kann ebenso zum Inhalt des Abschiedsgedichtes werden wie auch die Freude über ein auf den Abschied folgendes Wiedersehen. Da fast jeder Abschied beide Seiten – Traurigkeit und Freude - beinhaltet, sollte man sich überlegen, wohin der Schwerpunkt des Abschiedsgedichtes gelegt werden soll.

Abschiedsgedichte schreiben: Mal traurig, mal heiter

Ist erst die Thematik für das Abschiedsgedicht entschieden, lassen sich vergleichsweise einfach ein paar schöne Zeilen zu einem Gedicht verfassen. Man braucht sich nur die gemeinsame Zeit vor Augen zu führen, lustige oder kuriose Begebenheiten zu rekonstruieren oder die Zukunftspläne des Menschen, der Abschied nimmt, in das Abschiedsgedicht einbauen.

Im Zweifelsfall sollte man das Abschiedsgedicht eher heiter denn traurig verfassen, damit der damit Beschenkte die traurigen Aspekte des Abschieds mit dem Gedicht beim Lesen ein wenig vergessen kann und stattdessen schmunzelnd an die Zeit davor zurückdenkt. 

Gedichte zum Abschied können entweder vorgetragen oder als Urkunde übergeben werden. Bei einem Abschiedsgedicht zum Ruhestand eignet sich das Abschiedsgedicht auch als Einleitung für ein Fotoalbum, in dem alle Kollegen und Vorgesetzten sich mit ein paar netten Worten verewigen.

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Abschied nehmen

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