Willkommen in der Welt der Gedichte

Gedichte sind Romantik, Widerstandsnester und Anker in der Zeit - Gedichte sind Freunde fürs Leben.


Lyrik fasziniert die Menschen bereits seit Jahrhunderten: Immer wieder ist sie Ausdruck großer und kleiner Gedanken, Emotionen und Leidenschaften.

Das Gute daran: Mit Gedichten kann man auch sagen, was eigentlich Tabu oder unaussprechlich ist. Egal ob es sich dabei um ein gesellschaftliches bzw. politisches Thema oder das Gefühl, was man für Andere hegt, handelt.

Auf der ganzen Welt werden Gedichte gern gelesen, rezitiert und verfasst, egal ob von berühmten Lyrikern oder liebeskranken Jugendlichen. Einige Gedichtformen sind sogar als eine eigene Kunstform anerkannt, das japanische Haiku beispielsweise. Ihre Vielfalt ist grenzenlos - ebenso wie die Themen, die sie behandeln.

 

1000 Anlässe, 1000 Gedichte

Allein der Autor eines Gedichts entscheidet über seinen Inhalt. Inspirieren lässt er sich von seiner eigenen Erlebens- und Gedankenwelt. Hier findet er die Bilder, die im Gedicht Ausdruck seiner Freude und Lust, Trauer und Wut sind. Zeitgeschehen, Liebes- und Lebensgeschichten, landschaftliche Schönheit, der Wechsel der Jahreszeiten und viele andere Themen finden sich in Gedichten wieder. Während so mancher Poet huldvoll seiner ersten großen Liebe in romantischen Versen gedenkt, rotzen andere ihre Sozialkritik in harten Worten aufs Papier. So vielfältig und zahlreich die Erlebnisse und Emotionen der Menschen, so vielfältig und zahlreich sind auch ihre Gedichte.

Sehr beliebt sind Gedichte zu besonderen persönlichen Anlässen, sei es das Gedicht zur Hochzeit, zum Jubiläum oder das Gedicht zum Geburtstag. Auch als Zeichen der Freundschaft und Liebe, des Hasses und der Ablehnung werden Gedichte gern geschrieben oder verschenkt. Lyrische Geschenke sind sehr beliebt zu Festtagen wie dem Muttertag oder Weihnachten.

Nicht zuletzt sind es auch Gedichte, die Trost spenden und hoffnungsvoll in die Zukunft blicken lassen, wenn ein geliebter Mensch verstirbt. Mit den Anlässen ändert sich also auch der Zweck eines Gedichtes: Während die einen dichten, um zu erfreuen und zu unterhalten, dichten die anderen um zu vergessen, zu protestieren, um anzuklagen oder zu erinnern.

 

Selber schreiben – aber wie?

Gedichte werden nicht nur gern gelesen und rezitiert, viele Menschen versuchen sich (mit mehr oder weniger lesenswertem Ergebnis) auch gern selbst als Poet. Was dem einen jedoch spielend leicht fällt, ist für den anderen eine Qual: Längst nicht jedem Gedichte-Fan fällt es leicht, ein lyrisches Werk auch selbst zu verfassen. Auf der Suche nach Hilfe werfen Viele einen Blick in Ratgeber oder melden sich für einen Schreibkurs an. Den wenigsten Hobby-Poeten mit Schreibblockade ist klar, dass sie lediglich einen Blick in ihr Inneres zulassen müssen, um Inspiration zum Schreiben zu erhalten. Versmaß, Rhythmus und all die anderen Gestaltungsmöglichkeiten ergeben sich häufig von selbst, wenn das Thema gefunden ist.

 

Wenn die Kreativität fehlt

Nicht jeder Lyrik-Liebhaber ist automatisch zum Dichter berufen. Was also tun, wenn man ein Gedicht zu einem bestimmten Anlass vortragen oder verschenken möchte? Die Antwort darauf ist ganz einfach: Eine Vielzahl von Gedichten findet sich in  Anthologien, Sammelbänden also, die entweder einem Thema oder einem Autor gewidmet sind. Auch das Internet bietet eine Fülle an unterschiedlichsten Gedichten: In Gedicht-Foren wird man ebenso fündig wie in Online-Gedichte-Sammlungen.